IP-Recht / Internationale IP-Strategie und besondere Schutzrechte
Internationaler Schutz setzt eine Auswahl von Ländern und Instrumenten voraus. Wir koordinieren deutsche, europäische und internationale Verfahren und beziehen ergänzende Schutzrechte in die Strategie ein.
Territorial denken
Schutzrechte gelten grundsätzlich für bestimmte Gebiete. PCT, Madrider System und Haager System erleichtern internationale Anmeldewege, schaffen aber keinen pauschalen weltweiten Schutz. Prioritäten, Übersetzungen, lokale Prüfungen und Vertretungserfordernisse müssen rechtzeitig eingeplant werden.
Ergänzende Instrumente
Je nach Gegenstand sind Sortenschutz, ergänzende Schutzzertifikate, Halbleitertopografien, geografische Angaben oder wettbewerbsrechtlicher Nachahmungsschutz zu prüfen. Diese Instrumente unterscheiden sich erheblich in Voraussetzungen, Verfahren und Schutzwirkung. Eine Einzelfallanalyse verhindert, dass nur die bekannten Registerrechte betrachtet werden.
Erfinder und Kooperationspartner
Arbeitnehmererfindungen, Hochschulkooperationen und grenzüberschreitende Entwicklungsteams verlangen klare Rechtezuordnung. Melde-, Inanspruchnahme- und Vergütungsfragen können die Anmeldestrategie beeinflussen. Internationale Verträge sollten das anwendbare Recht und die Durchsetzbarkeit berücksichtigen.
Praxisbeispiel
Ein Unternehmen entwickelt ein neues Agrarprodukt mit technischen Komponenten und einer eigenen Marke. Die Prüfung ordnet technische Erfindung, Kennzeichen, mögliche Sortenrechte und vertrauliches Wissen verschiedenen Schutzinstrumenten zu. Auslandsanmeldungen werden mit qualifizierten lokalen Beratern abgestimmt.
Für die erste Prüfung
Zielmärkte, Produkt- und Technologieübersicht, Entwicklungsverträge, Erfinderangaben und vorhandene Anmeldungen.
Beratung zu Ihrem Vorhaben
Wir klären Schutzgebiet, Handlungsbedarf und nächste Schritte anhand Ihrer Unterlagen. Kontakt aufnehmen.